Die Geschichte der Stutenmilch

Schon vor 3000 Jahren verehrten die Chinesen die Stutenmilch als vielfältiges Heilmittel. Auch bei den  Reitervölkern und den anderen Pferdezucht treibenden Völkern des zentralasiatischen Raumes, wird die Stutenmilch seit alters her als Nahrungs- und Heilmittel verwendet. Der Gebrauch der Stutenmilch und die Herstellung von Kumyß (vergorene Stutenmilch) haben sich bei diesen Völkern in nahezu unveränderter Form bis in die heutige Zeit erhalten. Kumyß und Stutenmilch dienten in der Frühjahrs- und Sommerzeit bei den Nomaden als Vollersatz für Gemüse, teilweise auch für Brot.  Im 19. Jh waren es russische Mediziner, die sich wissenschaftlich mit der Wirkung der Stutenmilch auseinander setzten und bald das erste Stutenmilchsanatorium gründeten. Anfänglich standen Therapien bei Erkrankungen der Lunge (Tuberkulose) und der Verdauungsorgane im Vordergrund. Weitere Indikationen folgten. 1913 gab es in Russland 68 registrierte Stutenmilch-Heilstätten und Sanatorien. Auch heute noch existieren in Rußland Krankenhäuser die mit Stutenmilch arbeiten. Die Naturarznei wird bei Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüren, bei Störungen des Immunsystems, bei Lebererkrankungen sowie bei den Hautproblemen Neurodermitis und Psoriasis eingesetzt. Während des 2. Weltkriegs wurde Stutetnmilch nicht nur bei der Tuberkulose, sondern auch zur Heilung von Verwundeten in Hospitälern angewendet. Bei Schwerverwundeten, die täglich Stutenmilch erhielten, verliefen die Heilungsprozesse deutlich schneller als bei Vergleichspersonen ohne Stutenmilchbehandlung. Der Arzt Dr. Rudolf Storch wurde als Kriegsgefangener mit der Stutenmilch vertraut und machte diese in Deutschland bekannt. Im Jahr 1959 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft heim und gründete bald das erste Stutenmilchgestüt. Heute untersuchen auch deutsche Hochschulen die Wirkung der Stutenmilch.

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